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Minimalismus

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Ohne Wohnmobil geht es auch!

Was braucht man mehr, als ein Dach über dem Kopf und wozu braucht man ein Wohnmobil?
Wir haben in den letzten Wochen drei verschiedene Reisekonzepte kennengelernt, die uns sehr bewegt haben.

Wir leben mit unseren sechs (sieben) Kindern viele Monate im Wohnmobil auf „beengtem“ Raum. Und doch haben wir extrem viel Luxus an Board. Das ist uns bewusst, seit wir in der Wildnis gelebt haben und dort mit sehr viel weniger ausgekommen sind.
Hier ist eine Wohnmobilführung durch unser Wohnmobil.

Minimalismus: Leben in einer Minijurte.

Wir als Wildnisfamilie haben unterschiedliche Wohnformen. Unter Anderem haben wir diese Minijurte. Sie hat zwei Meter Durchmesser und ist daher ideal, wenn man minimalistisch leben möchte. Wir haben eine Decke auf dem Boden liegen, die uns als Bett dient und tagsüber einfach aufgerollt wird. Großputz ist ziemlich schnell erledigt und nachts, wenn innen einen Kerze leuchtet, sieht die Jurte einfach zauberhaft und irgendwie magisch aus!

Teenager bewirtschaftet eigenen Garten vs. Schulbank

Eines unserer Mädchen (14) bewirtschaftet absolut selbstständig und eigenverantwortlich ihren eigenen Garten. Wir sind begeistert! Sie hat soviel in diesem „Garten Jahr“ gelernt! Jetzt erntet sie im wahrsten Sinne des Wortes, was sie gesät hat! Welch ein Gefühl, wenn man die eigene Gurke isst, die man zuvor gehegt, gepflegt und gegossen hat. Kletterhilfen für sie gebaut und Unkraut gerupft hat! Mit stolz geschwellter Brust bringt sie uns jeden Tag ihre Salate, Tomaten, Auberginen und Gurken.

Die Kraft des Loslassens

Warum Geld wegzuwerfen wichtig ist!
Vor einige Jahren hörte ich von einer Indianerin, die etwas tat, was mich faszinierte. So sehr, dass ich mich entschloss, es ebenso zu tun. Ich wollte ausprobieren und selbst erfahren, ob es stimmt, was sie sagt.
(Ich liebe die Indianische Kultur und wir haben daher als Familie in der Wildnis gelebt und darüber ein Buch „Eine Familie zieht in die Wildnis“ geschrieben)

Immer wenn sie einkaufen war und einen Cent zurück erhielt, verließ sie mit einem verschmitzten Lächeln den Laden. Sie entfernte sich einige Schritte von der Eingangstür und blickte sich vorsichtig um, den Cent in ihrer Hand haltend.

Dann richtete sie ihren Blick zum Himmel, ballte ihre Faust, drehte sich kurz und warf dann das Cent Stück einfach weg!

Ein minimalistisches und beengtes Leben – grausam oder schön?

Alles eine Frage der Einstellung.
Es gibt Menschen, die leben in einem einfachen Bauwagen (oder Jurte, Hütte, Zelt, Wohnmobil, Schiff, Wohnschiff etc.) und haben nur wenige Quadratmeter Platz. Manche leben nur wenige Wochen so, andere wiederum sehr lange. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, warum Menschen, die dazu gezwungen werden, unglücklich sind und die, die es freiwillig wählen, glücklich? Wo liegt der Unterschied und kann man, wenn man gezwungener Maßen in solch eine beengte und eingegrenzte Situation kommt, doch auch Gefallen an diesem Leben gewinnen? Ich beziehe die oben genannten Lebensformen mit ein. Meine Gedanken stützen sich aber auf unser eigenes Leben mit sieben Kindern in einem Wohnmobil und unsere Erfahrungen, die wir in der Wildnis gemacht haben.

Hier ist der Trailer über unser Wildnisjahr.

Manche von Euch haben unser Buch „Eine Familie zieht in die Wildnis“ gelesen – wer nicht kann das gerne nachholen.

Buchcover

Hier ist der Trailer zu dem Film, der herauskommen soll über unser Erlebnis in der Wildnis Nordamerikas! Schaut Euch den Clip an – viel Spaß! Dann bekommt ihr einen Eindruck von dem wie wir gelebt haben – und wie gesagt – im Buch könnt ihr unsere Geschichte lesen!