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˙uǝɯɥǝuɹǝqü bunʇɹoʍʇuɐɹǝʌʇsqןǝs
˙uǝʞuǝp ɹǝqןǝs
˙uǝɯɯıʍɥɔs ɯoɹʇs uǝp uǝbǝb
˙ʇsı uǝqǝbǝbɹoʌ sǝ sןɐ uǝɥɔɐɯ sɹǝpuɐ ǝbuıp uɐɯ ssnɯ ןɐɯɥɔuɐɯ
˙ʇןǝʍ ǝʇɹɥǝʞɹǝʌ – ɟdoʞ ʇןǝʍ ǝıp ʇɥǝʇs ןɐɯɥɔuɐɯ

Wenn man Dinge auf den Kopf stellt, dann fallen die Sachen raus, die keinen Halt haben. Es wird alles durcheinander gewirbelt, bis die Dinge einen neuen Platz gefunden haben….

Ein minimalistisches und beengtes Leben – grausam oder schön?

Alles eine Frage der Einstellung.
Es gibt Menschen, die leben in einem einfachen Bauwagen (oder Jurte, Hütte, Zelt, Wohnmobil, Schiff, Wohnschiff etc.) und haben nur wenige Quadratmeter Platz. Manche leben nur wenige Wochen so, andere wiederum sehr lange. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, warum Menschen, die dazu gezwungen werden, unglücklich sind und die, die es freiwillig wählen, glücklich? Wo liegt der Unterschied und kann man, wenn man gezwungener Maßen in solch eine beengte und eingegrenzte Situation kommt, doch auch Gefallen an diesem Leben gewinnen? Ich beziehe die oben genannten Lebensformen mit ein. Meine Gedanken stützen sich aber auf unser eigenes Leben mit sieben Kindern in einem Wohnmobil und unsere Erfahrungen, die wir in der Wildnis gemacht haben.

Die Griechen sind Symbol für die großen Philosophen und stehen bei vielen Menschen gleichzeitig auch für Faulheit. Ich habe diese beiden Dinge zum Anlass genommen,  über Faulheit zu philosophieren.

Wir haben ja alle Glaubenskonzepte, die wir zumeist irgendwann von irgendwem übernommen haben. Es tut gut, diese Glaubenssätze ab und an abzustauben und zu reflektieren, ob man immer noch und nach wie vor dieser Meinung ist, oder ob sich unter Umständen diese Meinung gewandelt hat…

Wie lange noch? Diese Frage bekommt man ja häufig von Kindern, während einer Reise gestellt. Und innerlich stellt man sich diese Frage wohl auch selbst. Reisen muss nicht anstrengend sein, sie kann es aber.
Während einer Reise bin ich immer wieder am Philosophieren. Während die Landschaft an mit vorüber zieht, habe ich Zeit, meine Seele baumeln zu lassen und über dies und das nachzudenken. Daher möchte ich mich gerne als Reisephilosophin bezeichnen. Und da mein Leben eine Reise ist, bezieht sich das also nicht nur partiell darauf, wenn wir im Wohnmobil unterwegs sind, denn wir sind ja irgendwie immer unterwegs….