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Baumperlen

Ich liebe ja Baumperlen und habe einmal ein Video aufgenommen, wie man sie erntet.
Zugegeben, man benötigt den „gewissen Blick“, um sie zu finden – aber wenn man ihn hat, besteht Suchtgefahr! Und ich bitte darum, wirklich achtsam zu sein. Immer wieder werde ich von Menschen angeschrieben, die ganz viele Baumperlen gesammelt haben, diese dann aber nicht verwenden und sie somit nur gepflückt wurden, damit sie irgendwo in einer Kiste herumliegen. Das finde ich sehr traurig. Wenn Du also eine eigene Baumperle bearbeiten möchtest, dann streune herum und suche die eine Baumperle, die Dich finden möchte und belasse es dabei. Wir sollten mit den Ressourcen und der Natur respektvoll umgehen und daher nicht über die Maßen von ihr nehmen.

Ich selber pflücke nur welche, die ich auch verarbeite und Menschen damit die Liebe zur Natur und die Energie der Natur geben möchte. Ich verstehe mich als Brückenbauerin.

In unserem Shop findest Du viele aus diesen Baumperlen gefertigte Schmuckstücke von mir. Ich muß eher sagen von uns, denn es ist immer auch ein Familienprojekt. Sei es das Sammeln, Rinde entfernen oder wenn wir schleifen, ölen usw.
Immer habe ich irgendwelche Helferlein, die mich bei den Arbeiten an diesen Schmuckstücken eifrig unterstützen.

Was bedeutet Geld für uns?

Vertrauen und loslassen sind schöne Übungen.
Seit längerem hadern wir mit dem Thema „Geld“. Auch wir müssen leben, ganz klar und völlig ohne Geld geht es auch bei uns nicht.
Und doch haben wir immer wieder Bauchschmerzen, wenn wir unsere Sachen verkaufen und einen Preis dafür ansetzen. Denn wie gestaltet man faire Preise und ermöglicht allen Menschen, sich die Dinge kaufen zu können und kann auch selbst davon leben ohne auf den Unkosten sitzen zu bleiben.

Die Welt aus Kinderperspektive

Kinder sehen die Welt aus einer anderen Perspektive, als wir großen Menschen es tun, Kinderperspektive eben. Das bringt schon alleine der Umstand mit sich, dass sie von der Körpergröße her schlicht weg kleiner sind. Ihr Leben spielt sich mehr an der Erdoberfläche ab und ihr Blickwinkel ist häufig ein „von unten nach oben schauen“.

Unlängst haben wir mit einem Fotografen gesprochen, der in einem Kriegsgebiet als Fotoreporter eingesetzt war. Er erzählte uns, dass in diesen Gebieten den Kindern eine Kamera gegeben wird, damit sie Bilder von den Zuständen machen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass sie die Gegend viel besser kennen und es für sie somit effektiver möglich ist an Informationsmaterial heranzukommen, als für Erwachsene.
Die Bilder, die dort nun geschossen wurden, hatten eine völlig andere Sichtweise und Blickwinkel.

Unter Künstlern

Wir haben zum ersten Mal an einem Kunsthandwerkermarkt teilgenommen.

Ich habe meine diversen Basteleien und eine Tochter von uns ihre Näharbeiten erfolgreich verkaufen können und sehr nette Kontakte geknüpft.

Vor allem auch unser Buch (Eine Familie zieht in die Wildnis) fand viele neue Leser, was mich natürlich sehr gefreut hat.