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Die Welt aus Kinderperspektive

Kinder sehen die Welt aus einer anderen Perspektive, als wir großen Menschen es tun, Kinderperspektive eben. Das bringt schon alleine der Umstand mit sich, dass sie von der Körpergröße her schlicht weg kleiner sind. Ihr Leben spielt sich mehr an der Erdoberfläche ab und ihr Blickwinkel ist häufig ein „von unten nach oben schauen“.

Unlängst haben wir mit einem Fotografen gesprochen, der in einem Kriegsgebiet als Fotoreporter eingesetzt war. Er erzählte uns, dass in diesen Gebieten den Kindern eine Kamera gegeben wird, damit sie Bilder von den Zuständen machen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass sie die Gegend viel besser kennen und es für sie somit effektiver möglich ist an Informationsmaterial heranzukommen, als für Erwachsene.
Die Bilder, die dort nun geschossen wurden, hatten eine völlig andere Sichtweise und Blickwinkel.

Unsere Kinder quengeln selbst bei Langstrecken nicht – nie

Autofahren mit Kindern.
Wir fahren ja teilweise mehrere Stunden am Stück. Gestern waren wir knapp sechs Stunden unterwegs und unsere Kinder quengeln nicht – nie. Ehrlich!
Wir kennen diese typischen Sätze wie „wann sind wir daaaaa“ nicht von ihnen.
Unser Rekord waren 2200 Kilometer, die wir innerhalb 20 Stunden geschrubbt haben. Wir haben es den Kindern überlassen, ob wir die Strecke am Stück fahren (nur mit einer Übernachtung), oder ob sie lieber mehrere Zwischenstopps haben wollten. Da es der Weg zurück nach Portugal war und alle gerne auf unser Grundstück wollten, war die Entscheidung für den schnellen Tiefflug einstimmig getroffen – und die Fahrt verlief ruhig, fröhlich und ohne Gequengel.