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Wenn ein Traum zum Albtraum wird

Odyssee mit einem Rundhauber.
Wir haben uns einmal einen Traum erfüllt. Um genauer zu sein, war ich das. Mir gefallen die Rundhauber und schon immer wollte ich einen fahren. Daher kauften wir ein ehemaliges Feuerwehrauto Baujahr 1966, einen Mercedes Rundhauber. Mir war bewusst, dass dieses Fahrzeug keine Servolenkung hatte und da ich nicht schwächlich bin, dachte ich: „Ach das wird schon, das kriegen wir hin“.

Unsere Kinder quengeln selbst bei Langstrecken nicht – nie

Autofahren mit Kindern.
Wir fahren ja teilweise mehrere Stunden am Stück. Gestern waren wir knapp sechs Stunden unterwegs und unsere Kinder quengeln nicht – nie. Ehrlich!
Wir kennen diese typischen Sätze wie „wann sind wir daaaaa“ nicht von ihnen.
Unser Rekord waren 2200 Kilometer, die wir innerhalb 20 Stunden geschrubbt haben. Wir haben es den Kindern überlassen, ob wir die Strecke am Stück fahren (nur mit einer Übernachtung), oder ob sie lieber mehrere Zwischenstopps haben wollten. Da es der Weg zurück nach Portugal war und alle gerne auf unser Grundstück wollten, war die Entscheidung für den schnellen Tiefflug einstimmig getroffen – und die Fahrt verlief ruhig, fröhlich und ohne Gequengel.

Dieses Jahr sind wir durch 14 Länder in Europa gereist. Unser Lieblingsland war Rumänien (und Griechenland).

Die Ursprünglichkeit hat uns sehr berührt. In den Dörfern war noch ein richtiges Miteinander zu spüren. In der Mittagszeit sahen wir oft ältere Menschen, die auf einer Bank vor dem Haus ein Nickerchen machten. Das Feld wurde noch ganz einfach von Hand bestellt und überall fuhren sie mit Pferd und Wagen, selbst Kinder kutschierten herum.

On the road again – wir sind wieder unterwegs und werden auch in unsere geliebte Uckermark fahren.

Die nächsten zwei Monate werden wir durch Deutschland tingeln – vorzüglich geht unsere Reise in den wilden Osten Deutschlands.

Die Uckermark ist ein wirklicher Geheimtipp, dort haben wir mehrere Jahre gelebt. Das wovon viele Menschen träumen – wir hatten ein Haus am See. Etwa 5 Meter von unserem Haus entfernt war unser eigenes Seegrundstück.

Europa und Plastiktüten

Unsere Europareise ist nun unterbrochen – wir sind nun für ein paar Wochen in Deutschland, bevor wir im Herbst wieder gen Süden ziehen.

Wir sind durch insgesamt 17 europäische Länder gefahren und haben in jedem Land Erfahrungen beim Einkauf gesammelt, im Bezug auf den Umgang mit Plastiktüten. In den meisten Ländern ist sehr wenig Bewusstsein vorhanden, was den Plastikkonsum angeht.  An den Kassen werden die Plastiktüten freigiebig ausgegeben und auch gerne angenommen. Dinge, die bereits in Plastik verpackt sind, werden ohne Gewissensbisse in eine weitere Tüte eingepackt. Teilweise benutzen die Menschen für nur einen kleinen Artikel eine große Tüte.

Ihr Lieben –

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Uns zeigt das, dass es ein reges Interesse bei den Menschen gibt, was das „zurück zur Natur“ angeht. Und das ist doch toll!