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Vor nicht all zu langer Zeit bin ich über Bilder gestolpert, die mich sehr angesprochen haben.
Martin Fuchs hat sich eine Villa im Asthaufen gebaut und erinnerte mich damit an die Zeit, als wir als Familie über viele Monate hinweg mit unseren sieben Kindern (damals zwischen 2-14 Jahre) in der Wildnis lebten.

Wie sieht eigentlich ein Familienbett bei Minimalisten aus?

Ich kann Dir erklären, wie wir das als Familie mit unserem Familienbett machen.
Wobei wir unterschiedlich schlafen und es immer auf den jeweiligen Ort ankommt, an dem wir leben.
Also unser Familienbett sieht immer wieder anders aus.

So haben wir in der Wildnis lange Zeit direkt auf dem Boden geschlafen. Dort haben wir uns zwischen Steine, Stöckchen und Wurzeln gepuzzelt. Meist war die Matratze von unserem Familienbett aus Tannenreißig. Es hat so wundervoll gerochen!

Schüsseln aus Baumkrebs

In der Wildnis habe ich für uns als Familie Schüsseln aus Baumkrebs geschnitzt.

Baumkrebs ist eine mit dem Stammholz fest verwachsene Ausbeulung, die sich hervorragend zum Schnitzen von Schüsseln eignet. Auf Grund der Verbundenheit mit dem Baumholz sollte man nur dann den Baumkrebs entfernen, wenn der Baum bereits gefällt ist. Oder aber nur einen kleinen Krebs entfernen, damit die Wunde nicht zu groß für den Baum ist. Und natürlich darf man das nicht in einem Wald machen, der einem nicht gehört!

Versperrte Wege

Was ist Wildnis Philosophie? Das Leben ist Veränderung. Solche Veränderungen kann man im Wald sehr stark erleben. Immer wieder ist etwas nicht mehr so, wie es am Vortag vielleicht noch war.

Ein Baum ist umgestürzt, eine Pfütze auf dem Weg, eine neue Unebene…

In der Wildnis haben wir niemals umgefallene Bäume weggeräumt oder tiefsitzende Äste abgesägt.

Vielmehr haben wir uns einfach neue, andere Wege gesucht. So wurde der Wald zu einem Fitness Parkour. Drüber, drunter, hüpfen, balancieren –

Baumperlen

Ich liebe ja Baumperlen und habe einmal ein Video aufgenommen, wie man sie erntet.
Zugegeben, man benötigt den „gewissen Blick“, um sie zu finden – aber wenn man ihn hat, besteht Suchtgefahr! Und ich bitte darum, wirklich achtsam zu sein. Immer wieder werde ich von Menschen angeschrieben, die ganz viele Baumperlen gesammelt haben, diese dann aber nicht verwenden und sie somit nur gepflückt wurden, damit sie irgendwo in einer Kiste herumliegen. Das finde ich sehr traurig. Wenn Du also eine eigene Baumperle bearbeiten möchtest, dann streune herum und suche die eine Baumperle, die Dich finden möchte und belasse es dabei. Wir sollten mit den Ressourcen und der Natur respektvoll umgehen und daher nicht über die Maßen von ihr nehmen.

Ich selber pflücke nur welche, die ich auch verarbeite und Menschen damit die Liebe zur Natur und die Energie der Natur geben möchte. Ich verstehe mich als Brückenbauerin.

In unserem Shop findest Du viele aus diesen Baumperlen gefertigte Schmuckstücke von mir. Ich muß eher sagen von uns, denn es ist immer auch ein Familienprojekt. Sei es das Sammeln, Rinde entfernen oder wenn wir schleifen, ölen usw.
Immer habe ich irgendwelche Helferlein, die mich bei den Arbeiten an diesen Schmuckstücken eifrig unterstützen.

Hier ist der Trailer über unser Wildnisjahr.

Manche von Euch haben unser Buch „Eine Familie zieht in die Wildnis“ gelesen – wer nicht kann das gerne nachholen.

Buchcover

Hier ist der Trailer zu dem Film, der herauskommen soll über unser Erlebnis in der Wildnis Nordamerikas! Schaut Euch den Clip an – viel Spaß! Dann bekommt ihr einen Eindruck von dem wie wir gelebt haben – und wie gesagt – im Buch könnt ihr unsere Geschichte lesen!