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Wie sieht eigentlich ein Familienbett bei Minimalisten aus?

Ich kann Dir erklären, wie wir das als Familie mit unserem Familienbett machen.
Wobei wir unterschiedlich schlafen und es immer auf den jeweiligen Ort ankommt, an dem wir leben.
Also unser Familienbett sieht immer wieder anders aus.

So haben wir in der Wildnis lange Zeit direkt auf dem Boden geschlafen. Dort haben wir uns zwischen Steine, Stöckchen und Wurzeln gepuzzelt. Meist war die Matratze von unserem Familienbett aus Tannenreißig. Es hat so wundervoll gerochen!

Medienpräsenz!

Warum unser Schulsystem Mist ist! Und warum das nicht auf meinem Mist gewachsen ist, sondern auf dem Misthaufen von….Harald Lesch!

Immer mehr Medien berichten über Freilerner und darüber, was sie von der Schule halten.

Das ist super und ich hoffe, dass sich etwas verändert in der Bildungswelt und letztlich auch am Schulsystem selbst! Ich freue mich immer, wenn ich solche Beiträge sehe und höre! Das gibt mir Hoffnung!

Feuer machen in 5 Sekunden

Heute haben unsere Jungs mit der Lupe experimentiert und Feuer gemacht. Verschiedene Gegenstände haben sie mit Hilfe der Sonne und der Lupe zum Brennen gebracht.

Selbst nasse Eukalyptus Blätter begannen innerhalb weniger Sekunden zu brennen. Denn in den Blättern sind ätherische Öle enthalten, die sehr schnell und gut brennen.

Daher sind gerade die Eukalyptus Bäume für die verheerenden Waldbrände „verantwortlich“. Natürlich nicht die Bäume selbst, sondern vielmehr die Menschen, die sie pflanzen.

Versperrte Wege

Was ist Wildnis Philosophie? Das Leben ist Veränderung. Solche Veränderungen kann man im Wald sehr stark erleben. Immer wieder ist etwas nicht mehr so, wie es am Vortag vielleicht noch war.

Ein Baum ist umgestürzt, eine Pfütze auf dem Weg, eine neue Unebene…

In der Wildnis haben wir niemals umgefallene Bäume weggeräumt oder tiefsitzende Äste abgesägt.

Vielmehr haben wir uns einfach neue, andere Wege gesucht. So wurde der Wald zu einem Fitness Parkour. Drüber, drunter, hüpfen, balancieren –

Schachspiel aus Naturmaterialien hergestellt.
Als wir mit unseren sieben Kindern im Alter zwischen zwei und 14 Jahren in der Wildnis gelebt haben, hatten wir kein Spielzeug dabei. (Hier ein Trailer von einem Film, der dieses Jahr in den USA im Kino kommen wird…)
Unsere Kinder wurden kreativ und bastelten sich diverse Spielsachen einfach selbst. Unter anderem ein Schachspiel.

Siyotanka

Ich liebe den Klang der indianischen Liebesflöte.

Diese Flöten sind pentatonisch gestimmt und haben einen wunderschönen, warmen Klang, der unter die Haut geht. Denn die Indianer haben früher mit diesen Liebesflöten um die Frauen geworben. Die Frau lauschte auf die Melodie, die der Mann spielte und konnte so sein Herz spüren. Deswegen eben auch der Name Liebesflöte. (Man nennt sie aber auch Märchenflöte)

Die Welt aus Kinderperspektive

Kinder sehen die Welt aus einer anderen Perspektive, als wir großen Menschen es tun, Kinderperspektive eben. Das bringt schon alleine der Umstand mit sich, dass sie von der Körpergröße her schlicht weg kleiner sind. Ihr Leben spielt sich mehr an der Erdoberfläche ab und ihr Blickwinkel ist häufig ein „von unten nach oben schauen“.

Unlängst haben wir mit einem Fotografen gesprochen, der in einem Kriegsgebiet als Fotoreporter eingesetzt war. Er erzählte uns, dass in diesen Gebieten den Kindern eine Kamera gegeben wird, damit sie Bilder von den Zuständen machen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass sie die Gegend viel besser kennen und es für sie somit effektiver möglich ist an Informationsmaterial heranzukommen, als für Erwachsene.
Die Bilder, die dort nun geschossen wurden, hatten eine völlig andere Sichtweise und Blickwinkel.