Ich habe das Wochenende genutzt, um zwei Wildholzflöten zu bauen. Mich fasziniert es, einem einfachen Ast Töne zu entlocken. Und fast bei jeder Flöte kommen mir beim ersten Ton die Tränen!


Man nennt sie auch:

  • Branch Flute (Astflöte)
  • Indianerflöten
  • Native American Flute
  • Liebesflöten
  • Märchenflöten
  • Wildholzflöten

Diese Flöten wurden gespalten und dann ausgehölt. Nun habe ich eine andere Methode ausprobiert. Sie einfach zu durchbohren.Das geht allerdings nur, wenn sie nur wenig gebogen sind. Ansonsten bewährt sich eher die Methode zu spalten.

Indianische Flöten sind meist pentatonisch gestimmt.
Früher haben die Indianer um ein Mädchen geworben, indem sie auf solch einer Flöte gespielt haben. Das Mädchen konnte am Spiel des Jünglings erkennen, welchen Charakter er hatte. Ich finde das super romantisch. Denn er legte ja sein Herz in seinen Atem….

Ich bewundere die Indianer, die es schafften, solche Instrumente ohne Werkzeug wie wir es heute haben zu bauen! Als ich in der Wildnis gelebt habe, habe ich es selbst versucht – es ist mir nicht gelungen. Wer mehr von unserem Wildnisleben erfahren möchte, kann dies in unserem Buch: „Eine Familie zieht in die Wildnis“ nachlesen. Ihr bekommt es hier.
Unten sieht man einige Schritte in der Herstellung der Flöte. Ich versuche so wenig wie möglich technische Geräte zu benutzen. Und der Höhepunkt ist, wenn ich der Flöte, dem Ast die ersten Töne entlocke – bzw. wenn er mit die ersten Töne schenkt!
Als Holzschmiedin baue ich sehr viele verschiedene Dinge aus Wildholz, Baumknollen, Treibolz. Wenn Dich das interessiert, schau gern in unserem Shop vorbei. Dort findest Du allerlei Schätze….

Hier sind die beiden Flöten also, die ich gebaut habe zu hören:

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