Freiluftkacki

Leben ohne Toilettenpapier? Oweia, oder?

Wir haben ja in der Wildnis gelebt und dort unser Geschäft über Monate hinweg in der Natur verrichtet.
Das alles, ohne Tretminen oder verstreuseltes Klopapier im Wald zu hinterlassen!

Die Rastplätze sehen immer unmöglich aus, wenn überall Kackhaufen und Klopapier herum liegt. Pfui!

Wie würde es Dir gehen, wenn Du ab heute kein Toilettenpapier mehr hättest? Wäre das nicht ein kleiner Weltuntergang?

Ich gebe Dir hier Tipps, wie Du ohne Toilettenpapier einen sauberen Hintern haben kannst.

So gehts richtig!

  • Such Dir einen Baum
  • Am Baumstamm buddelst du (mit einem Stock den Du in der Nähe findest – man braucht nicht unbedingt einen Klappspaten) ein Loch. Das muss nicht tief sein. Gerade so tief wie die „zu erwartende Abgabemenge“ 😉
  • Du verrichtest Dein Geschäft
  • Jetzt kannst Du Dein Toilettenpapier auf Dein Geschäft legen und die Erde, die Du zuvor ausgehoben hast, wieder darüber decken (auch wieder mit dem Stock)
  • Besser ist es, Du nimmst das Toilettenpapier mit und wirfst es in den nächsten Mülleimer
  • Oder Du nimmst Klopapierlaternaitiven, auf die ich später eingehe

Nur wenn man nicht zu tief buddelt, können die Krabbeltiere das Kacki schnell verarbeiten. Je tiefer man geht, umso angeschlossener ist das Kacki und umso länger dauert die Zersetzung…
Man kann also auch eine „Shit Pit“ bauen. Entweder als längeren Graben, den man dann immer weiter mit Kacki bestückt und dementsprechend mit Erde zudeckt.
Oder man buddelt ein tieferes Loch. Das hält dann länger und bietet sich an, wenn man wenig Platz (Bäume) zur Verfügung hat und längerfristig an einer Stelle bleibt.

Die Vorteile des Baumkackens

  • Du hinterlässt keine Tretmine! Denn kaum jemand tritt so dicht an einen Baumstamm heran
  • Der Baum wird gedüngt
  • Man verbraucht kein kostbares Trinkwasser
  • Die hockende Position ist die wirklich „artgerechte Entleerung des Enddarms“
  • Du genießt eine schöne Aussicht
  • Du verbrauchst kein Papier und somit kann man der Monokultur wegen der Papierproduktion entgegenwirken. Lies dazu unseren Beitrag über Waldbrände wegen dieser Monokultur. Alles hängt zusammen….
  • Öko Klopapier ist nicht unbedingt gesund für uns und eher umstritten. Du tust also Deinem Körper auch etwas Gutes, indem Du kein Papier nutzt. Schau Dir auch mal dieses Klopapier an – vielleicht ist das eine gute Alternative?

Alternativen zum Toilettenpapier

Bevor wir in die Wildnis gezogen sind, war meine größte Sorge, wie ein Leben ohne Toilettenpapier sein wird. Kein Witz! Und wenn man sich in Survival Foren umsieht, dann erkennt man, das Toilettenpapier auch immer eine Rolle bei der Survivalausrüstung spielt.

In unserer Kultur sind wir Toilettenpapier gewohnt und es ist daher für die meisten von uns undenkbar, ohne Toilettenpapier zu leben. Oder?
Dabei gibt es unwahrscheinlich viele Länder, die kein Toilettenpapier haben.

Ähnliches gilt auch für das Thema Windeln. Bei uns boomt das Thema „Windelfrei“. Viele Länder haben kein Geld, um Wegwerfwindeln zu kaufen. Oder kein Wasser, um Stoffwindeln zu säubern.
Wenn Dich das Thema Windelfrei näher interessiert, schau Dir hier meinen Blogbeitrag dazu an.
Diese drei Bücher, von tollen Müttern geschrieben, finde ich persönlich sehr inspirierend!

Natürliches Feuchtpapier

Ich habe in der Wildnis gelernt mit Alternativen klar zu kommen. Und es war bei weitem nicht so schlimm wie ich es dachte! Heute erachte ich in einer Survivalsituation Toilettenpapier für völlig unsinnig. Man braucht es nicht! Alternativen, die man überall findet sind:

  • Moss
  • Blätter von Bäumen und Pflanzen (vorsichtig bei der Auswahl. Manche Blätter haben feine Häärchen, die pieksen) Im Frühling sind die Blätter klein, im Sommer groß. Wachsendes Klopapier sozusagen
  • Gras
  • Wasser

Wenn es regnet sind Blätter besser als jedes Feuchtpapier und auch Moos reinigt sehr effizient. Wobei Wasser in meinen Augen immer noch das hygienischste ist.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir mit Kleinkindern und Teenagern im der Wildnis gelebt haben, dann bestell Dir jetzt hier unser Buch, was es als Mängelexemplar (sieht man kaum) für 40% unter Preis zu bekommen ist! Du bekommst es natürlich auch als Nichtmängelexemplar bei uns.
EINE FAMILIE ZIEHT IN DIE WILDNIS!

Buchcover für Eine Familie zieht in die Wildnis

Wie ist das mit der Menstruation?

Vielleicht fragst Du Dich, wie wir das mit der Menstruation gemacht haben in der Wildnis? In meinem Buch erfährst Du mehr davon. Ein kleiner Ausschnitt dazu findest Du hier.

https://www.youtube.com/watch?v=WUPEtXOsRBY

Was Du NICHT machen solltest!!!

Vor wenigen Tagen wütete ein riesiger Waldbrand auf den Kanaren auf der Insel La Palma. Wir lieben diese Insel und haben dort überwintert. Hier kannst Du die Eindrücke von uns lesen.

Wie tragisch so ein Waldbrand sein kann, mussten wir selbst durchleben, als es vor zwei Jahren bei uns gebrannt hat. Hier flogen die Hubschrauber herum und donnerten direkt über unsere Köpfe hinweg. Auch hier gibt es ein Video darüber – Du findest es hier.

Der Waldbrand auf La Palma ist durch einen jungen Mann verursacht worden, der sein Toilettenpapier entsorgt hat, indem er es verbrennen wollte. Also bitte nimm das Papier in einer Tüte mit, oder vergrabe es – oder noch besser, nutze eine Alternative!

Zum Abschluss ein Video, indem ich erkläre, wie wir in der Wildnis mit dem Thema umgegangen sind:

https://www.youtube.com/watch?v=WTSgt_85cmY

Du findest uns auch auf  FacebookInstagram und Youtube….

Und ich baue aus Baumperlen wunderschöne Dinge – schau gerne in meinem Shop vorbei. Wir lieben die Natur und versuchen sie zu schützen – weil wir sie lieben.

Hier gehts zum Shop

Hier würde auch noch das Thema Komposttoilette reinpassen. Wer also bisher her gelesen hat, darf sich auch noch die Info abholen:
Wir hatten ein Kompostklo, was uns super Erde gegeben hat. Diese Erde hat überhaupt nicht nach Kacki gestunken und es wuchsen über 200 Tomatenpflänzchen in der Kackitonne!

Allerdings haben wir selbst auch ganz einfache Plumpsklos. Denn ein Kompostklo ist aufwendiger zu machen und die gewonnene Erde sollte man an Bäume geben, jedoch nicht an Pflanzen, die man später essen möchte.

Für ein Plumpsklo haben wir eine Grube ausgehoben, die sehr tief ist und darüber ein Klohäuschen gebaut.

Klo Klo

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